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IG Braunwald

Dorfstrasse 6

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Aktuelle Situation

Die gleichzeitige Beförderung von Schwergütern, Tagesgütern und Personen erfordert sehr komplizierte Lösungen, die nicht kostengünstig sein können.

Dies zeigt sich ganz deutlich in den Betriebskosten der Standseilbahn. Diese Kosten haben zwischenzeitlich die 3.Mio grenze pro Jahr überschritten. Wir wagen zu bezweifeln, dass die Betriebskosten auch bei einer neuen Erschliessung geringer werden, wenn wir beim System Standseilbahn bleiben.

Grundidee:

Schwergüter müssen dringend vom Personenverkehr und den Tagesgütern getrennt werden. Nur mit dieser Trennung kann eine Personenerschliessung gebaut werden, die in der Erstellung und im Betrieb wesentlich günstiger ist.

Für Personen und leichte Tagesgüter bis zu einer Tonne braucht es eine Umlaufbahn mit 8-12er Kabinen von Linthal bis Dorfhöhe und Hüttenberg.

Dadurch fällt der Fahrplan weg welcher in der heutigen Zeit für einen attraktiven Wohn und Ferienort nicht mehr gewünscht ist.

Für Schwergüter und sperrige Ware wird eine ca. 2.5km lange Güterstrasse ab Klausenstrasse (Wegmacherrank) bis zum Bräch Unterstafel gebaut.

Vorteile der neuen Lösung in Bezug auf Schwergütertransport:

  • Durch das Abkoppeln der schweren Güter von der übrigen Erschliessung findet eine Entflechtung statt, die zur Verkehrsberuhigung führt.

  • Mit einem Umschlagplatz im Bräch können schwere Güter gelagert werden.Dies erlaubt eine bessere Planung der Verteilung. Zusätzlich führt es zu einer Verkehrsberuhigung, vor allem in der Hochsaison.

  • Damit könnte man Sperrzeiten für den Schwerverkehr einführen. Da bei der heutigen Bergstation praktisch kein Lagerplatz besteht, müssen heute die Güter sofort verteilt werden, wenn diese in Braunwald ankommen.

  • Die schweren, grossen Fahrzeuge würden bei der zukünftigen Variante im Bräch stehen und nicht mehr bei der Bergankunft der Personen.

  • Die Strasse dient als Verbindungsachse bei Bahnrevisionen und unerwarteten Betriebsausfällen.

Vorteile der neuen Lösung in Bezug auf Personentransport mit Gondelbahn:

  • Mindestens 4x günstiger als eine Standseilbahn in der Erstellung

  • Mindestens 2x günstiger in Betrieb

  • Ab sofort keinen Fahrplan mehr. Der Fahrplan wird mehr und mehr als Einschränkung der Lebens- und Wohnqualität wahrgenommen. Der Fahrplan ist nachgewiesener massen ein hinderungsgrund für viele potenzielle neuzuzüger braunwald nicht als Wohnort zu wählen.

  • Wesentlich vereinfachter Gütertransport (jeder kann seine Frachten selber auf Cadis verladen und sein Gepäck selbständig mitnehmen.

  • Für das Verladen der Tagesgüter braucht es weder Kranen, Hebebühnen oder Stapler. Cadis und Palet Rolli genügen

  • Viel leistungsfähiger, 1200 Personen pro Std. ist absoluter Standard und kann einfach ausgebaut werden. Die aktuelle Frequenz der Standseilbahn ist max. 650 Personen pro Std.

  • Standardisierte Technik. Technische Komponenten sind in viel grösserer Auflage verfügbar, da weltweit unzählige solcher Systeme gebaut werden.

  • Alles, was heute bei der Standseilbahn in der Kabine transportier wird, kann nach wie vor auch mit der Gondelbahn transportiert werden.

  • Die Sportbahnen erhalten eine echte Anbindung an die Erschliessugnsbahn. Bei einer Koordination von Zubringerbahn und Sportbahnen kann der Gast ohne Umsteigen von Linthal zum Grotzenbühl fahren.